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Nachbereitung

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Wir sind an 50 von den 56 Tagen, die wir unterwegs waren, gefahren. Dabei haben wir 8418 km zurückgelegt bei einem Verbrauch von 9,6 l/100 km. Für die gut 880 Liter Diesel haben wir ca. 1580 € ausgegeben. Die Fähren haben uns insgesamt 800 € gekostet, davon Hirtshals-Kristiansand 290€ und zurück auf der Vogelfluglinie 2 Fähren für 225€. Für Stellplätze und Campingplätze haben wir 1000 € ausgegeben, für Maut nur 50€. Noch nicht abgerechnet haben wir Lebensmittel und Restaurant-/Café-Besuche.

13.08. nach Hause

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Heute morgen überraschte uns der Himmel mit einer schönen blauen Farbe. Nach dem Frühstück kamen wir schon um 10 Uhr los.  Der letzte Tag unserer fast achtwöchigen Tour lag vor uns, aber erst einmal zur Fähre Rödby - Puttgarden. Auch hier wieder ohne Buchung um 11 eingecheckt, 10 Minuten später an Bord. In Burg auf Fehmarn ein kurzer Zwischenstop bei meiner Schwester.  Was uns sofort auf deutscher Autobahn auffiel: warum gibt es eigentlich keine Geschwindigkeitsbegrenzung ?  Alles ist viel hektischer, und da waren noch nicht einmal LKWs unterwegs.  Zu Hause angekommen begann das Ausräumen des Wohnmobils und die erste Wäsche.  Es ist auch schön, wieder anzukommen, vor allem in eine picobello Wohnung, dank Christine mit Bedacht beaufsichtigt und Berge von Post vorsortiert.  Hamburg hat uns wieder!  Es war schön ohne Druck unterwegs zu sein, die Natur zu genießen, in andere (zwar europäische, aber oft dennoch fremde) Kultur...

12.08. nach Vordingborg (DK)

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Nachdem wir gestern uns noch bei schönem Wetter im Ort umschauen konnten, hat es nachts um 4 plötzlich angefangen zu stürmen und zu gießen. Beeindruckend, wie heute morgen bei der Abfahrt in der ersten Kurve geschätzte 100 Liter Wasser vom Dach stürzten. Tatsächlich sind wir jetzt auf dem Weg nach Hause.  Dazu gehört traditionell ein letzter Einkauf.  Silt (Hering) im Glas, Orangenmarmelade, Ragkaka (schwedischer Frühstücksklassiker).  Wir fahren über die Fähre Helsingborg - Helsingör nach Dänemark, 15 Minuten Wartezeit ohne Vorbuchung.  Dann geht es auf der Autobahn an Kopenhagen vorbei immer weiter Richtung Rödby, bestens ausgeschildert.  Nach 300 km reicht es uns erst mal und wir stoppen in Vordingborg auf einem kleinen Stellplatz am Hafen.  Sogar das Wetter spielt mit und wir können Kurz den Ort und die Reste einer Festungsanlage besichtigen. 

11.08. nach Varberg

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Was für ein schöner Tag, nicht nur das Wetter. Wir haben uns nach Durchschleusen eines 89m Holzfrachters am späten Abend und ruhiger Nacht nach dem üblichen Ver- und Entsorgen weiter auf den Weg nach Süden gemacht, als Ziel hatten wir uns Varberg gesetzt. Die Fahrt durch Göteborg auf der E6 ist trotz Navi und Ausschilderung durch viele Baustellen immer eine Herausforderung. Und danach das: Ein Stau auf der E6. Hat uns mindestens 1/2 Stunde gekostet.  Der Platz direkt im Hafen war schon voll, wir haben aber etwas gleich nebenan auf einem Parkplatz gefunden.  Das beste aber: das Wetter wurde immer besser.  So konnten wir das Kaltwasserbad,  Das öffentliche Freibad, eine architektonische Meisterleistung,  die Festung und die nette Stadt anschauen.  Abends haben wir uns noch auf den Weg gemacht, um im Hamnpaviljon was zu essen.  Langsam reift in uns ...

10.08. Trollhättan

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Das Wetter ist besser geworden.  Auch wenn es viele dramatisch-dunkle Wolken gibt, schafft es die Sonne oft, sich durchzusetzen.  Wie können also wie geplant in den Ort wandern  und ein paar Sachen einkaufen. Hinterher gibt's den täglichen Nachmittagskuchen - meist etwas mit Hefeteig,  Zimt,  Kardamom, ...  Auf einem Spaziergang über das riesige Schleusengelände machen wir noch ein paar Fotos der alten Anlagen   und beobachten mit vielen anderen Schaulustigen das Schleusen von großen Schiffen und kleinen Booten. 

09.08. nach Trollhättan

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Aus Südnorwegen hören und sehen wir schlimme Wetterfolgen - da sind wir hier mit Dauerregen noch gut bedient 😉Trotzdem überlegen wir, ob wir etwas zügiger nach Hause fahren.  Seit gestern nachmittag hat es ununterbrochen geregnet - wir geben den Plan, zu einem Stellplatz bei einem Bauernhof zu fahren deshalb auf und entscheiden uns dafür, direkt nach Trollhättan zu fahren. Das ist ein weiterer Lieblingsort. Es dürfte ca. 30 Jahre her sein, dass ich (Kerstin) das Besondere an diesem Ort entdeckt habe und er seitdem auf allen unseren Schwedenreisen angefahren wurde. Nimmt man nur die Europastraße, bekommt man nicht mit, was es hier alles gibt. In Trollhättan werden die Boote (Sportboote, aber auch Berufsschifffahrt) vom Vänernsee in den Götaälv geschleust, dabei sind in drei Stufen 33 Meter zu überwinden. Es macht Spaß, dabei zuzusehen!  Auf dem riesigen Gelände sind auch noch alte Schleusenanlagen aus verschiedenen Jahrhunderten ...

08.08. nach Mariestad

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Der erste Tag unserer 8. Woche.  Nur 20 km, unsere kürzeste Tagesetappe. Nachdem es gestern Abend wieder klar und schön wurde hat es heute morgen wieder genieselt, aber es ging.  Wir haben bei "Daisy's Kafé och Kuriosa" sehr gut gefrühstückt, vom Buffet für 89 skr = 7,60€ incl. Kaffee!  Danach haben wir uns entschieden nach Mariestad zu fahren, wir erinnerten uns, dass man da auf festem Untergrund steht statt auf Rasen.  Wir konnten noch einen Gang durch die Stadt inklusive Universitätsgarten und Kirche machen.  Kurz danach fing es aber heftig an zu regnen und zu stürmen, jetzt nach 4 Stunden regnet es nur noch.  Wir warten mal die nächsten Tage ab, Inga verbreitet das Gerücht, dass es ab übermorgen wieder besser sein soll.