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Es werden Posts vom August, 2023 angezeigt.

13.08. nach Hause

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Heute morgen überraschte uns der Himmel mit einer schönen blauen Farbe. Nach dem Frühstück kamen wir schon um 10 Uhr los.  Der letzte Tag unserer fast achtwöchigen Tour lag vor uns, aber erst einmal zur Fähre Rödby - Puttgarden. Auch hier wieder ohne Buchung um 11 eingecheckt, 10 Minuten später an Bord. In Burg auf Fehmarn ein kurzer Zwischenstop bei meiner Schwester.  Was uns sofort auf deutscher Autobahn auffiel: warum gibt es eigentlich keine Geschwindigkeitsbegrenzung ?  Alles ist viel hektischer, und da waren noch nicht einmal LKWs unterwegs.  Zu Hause angekommen begann das Ausräumen des Wohnmobils und die erste Wäsche.  Es ist auch schön, wieder anzukommen, vor allem in eine picobello Wohnung, dank Christine mit Bedacht beaufsichtigt und Berge von Post vorsortiert.  Hamburg hat uns wieder!  Es war schön ohne Druck unterwegs zu sein, die Natur zu genießen, in andere (zwar europäische, aber oft dennoch fremde) Kultur...

12.08. nach Vordingborg (DK)

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Nachdem wir gestern uns noch bei schönem Wetter im Ort umschauen konnten, hat es nachts um 4 plötzlich angefangen zu stürmen und zu gießen. Beeindruckend, wie heute morgen bei der Abfahrt in der ersten Kurve geschätzte 100 Liter Wasser vom Dach stürzten. Tatsächlich sind wir jetzt auf dem Weg nach Hause.  Dazu gehört traditionell ein letzter Einkauf.  Silt (Hering) im Glas, Orangenmarmelade, Ragkaka (schwedischer Frühstücksklassiker).  Wir fahren über die Fähre Helsingborg - Helsingör nach Dänemark, 15 Minuten Wartezeit ohne Vorbuchung.  Dann geht es auf der Autobahn an Kopenhagen vorbei immer weiter Richtung Rödby, bestens ausgeschildert.  Nach 300 km reicht es uns erst mal und wir stoppen in Vordingborg auf einem kleinen Stellplatz am Hafen.  Sogar das Wetter spielt mit und wir können Kurz den Ort und die Reste einer Festungsanlage besichtigen. 

11.08. nach Varberg

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Was für ein schöner Tag, nicht nur das Wetter. Wir haben uns nach Durchschleusen eines 89m Holzfrachters am späten Abend und ruhiger Nacht nach dem üblichen Ver- und Entsorgen weiter auf den Weg nach Süden gemacht, als Ziel hatten wir uns Varberg gesetzt. Die Fahrt durch Göteborg auf der E6 ist trotz Navi und Ausschilderung durch viele Baustellen immer eine Herausforderung. Und danach das: Ein Stau auf der E6. Hat uns mindestens 1/2 Stunde gekostet.  Der Platz direkt im Hafen war schon voll, wir haben aber etwas gleich nebenan auf einem Parkplatz gefunden.  Das beste aber: das Wetter wurde immer besser.  So konnten wir das Kaltwasserbad,  Das öffentliche Freibad, eine architektonische Meisterleistung,  die Festung und die nette Stadt anschauen.  Abends haben wir uns noch auf den Weg gemacht, um im Hamnpaviljon was zu essen.  Langsam reift in uns ...

10.08. Trollhättan

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Das Wetter ist besser geworden.  Auch wenn es viele dramatisch-dunkle Wolken gibt, schafft es die Sonne oft, sich durchzusetzen.  Wie können also wie geplant in den Ort wandern  und ein paar Sachen einkaufen. Hinterher gibt's den täglichen Nachmittagskuchen - meist etwas mit Hefeteig,  Zimt,  Kardamom, ...  Auf einem Spaziergang über das riesige Schleusengelände machen wir noch ein paar Fotos der alten Anlagen   und beobachten mit vielen anderen Schaulustigen das Schleusen von großen Schiffen und kleinen Booten. 

09.08. nach Trollhättan

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Aus Südnorwegen hören und sehen wir schlimme Wetterfolgen - da sind wir hier mit Dauerregen noch gut bedient 😉Trotzdem überlegen wir, ob wir etwas zügiger nach Hause fahren.  Seit gestern nachmittag hat es ununterbrochen geregnet - wir geben den Plan, zu einem Stellplatz bei einem Bauernhof zu fahren deshalb auf und entscheiden uns dafür, direkt nach Trollhättan zu fahren. Das ist ein weiterer Lieblingsort. Es dürfte ca. 30 Jahre her sein, dass ich (Kerstin) das Besondere an diesem Ort entdeckt habe und er seitdem auf allen unseren Schwedenreisen angefahren wurde. Nimmt man nur die Europastraße, bekommt man nicht mit, was es hier alles gibt. In Trollhättan werden die Boote (Sportboote, aber auch Berufsschifffahrt) vom Vänernsee in den Götaälv geschleust, dabei sind in drei Stufen 33 Meter zu überwinden. Es macht Spaß, dabei zuzusehen!  Auf dem riesigen Gelände sind auch noch alte Schleusenanlagen aus verschiedenen Jahrhunderten ...

08.08. nach Mariestad

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Der erste Tag unserer 8. Woche.  Nur 20 km, unsere kürzeste Tagesetappe. Nachdem es gestern Abend wieder klar und schön wurde hat es heute morgen wieder genieselt, aber es ging.  Wir haben bei "Daisy's Kafé och Kuriosa" sehr gut gefrühstückt, vom Buffet für 89 skr = 7,60€ incl. Kaffee!  Danach haben wir uns entschieden nach Mariestad zu fahren, wir erinnerten uns, dass man da auf festem Untergrund steht statt auf Rasen.  Wir konnten noch einen Gang durch die Stadt inklusive Universitätsgarten und Kirche machen.  Kurz danach fing es aber heftig an zu regnen und zu stürmen, jetzt nach 4 Stunden regnet es nur noch.  Wir warten mal die nächsten Tage ab, Inga verbreitet das Gerücht, dass es ab übermorgen wieder besser sein soll. 

07.08. nach Lyrestad

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 Gestern abend hatte es viel geregnet - seit heute gibt es auch für Skandinavien Unwetterwarnungen, vor allem für den Südosten Norwegens. Es gibt also vermutlich auch Schlimmeres, als wir es gerade erleben. Wir sind heute morgen in aller Ruhe los, unterwegs haben wir eingekauft und waren dann schon mittags in Lyrestad am Göta-Kanal.  Der Kanal und seine Schleusen sind einer meiner (Kerstins) Lieblingsorte in Schweden: Da Wasser, die Boote, die Schleusen - es gibt immer viel zu sehen in einer schönen Landschaft. Kaum waren wir hier, kam auch schon die Sonne raus - der Nachmittag war dann wechselhaft, ohne Regen und ein Mix aus dicken Wolken und Sonne. Sobald die Sonne raus ist, ist es auch gleich sehr warm - insgesamt heute ganz schön schwül. Es hatte in den letzten Tagen hier wohl auch viel geregnet - in den Wiesen steht eine ganze enge Wasser. Wir machen eine kleine Wanderung einige Kilometer am Kanal entlang - endlich mal wieder ausreichend Bewegung! ...

06.08. nach Karlskoga

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In Eskilstuna hatten wir noch etwas zu erledigen: Inga hatte am Tag vorher auf einem Parkplatz bei einem Minigolf ihre Badetasche stehen lassen. Die konnten wir dort ab 11 Uhr abholen. Immerhin haben wir auf diese Weise ein Saunatuch, zwei Badeanzüge, Ottos Unterhose und eine Schwimmbrille gerettet.  Dann besichtigen wir noch eine Reihe alter Holzhäuser (Rademachers Smedjorna), eine Ansammlung ehemaliger Schmieden, leider am Sonntag nicht so viel offen.  In Kungsör die übliche Kirchenbesichtigung und ein Einkauf, COOP hat sonntags auf.  In Örebro wollten wir das Schloss besichtigen, aber die Stadt wollte uns nicht haben. Wir haben schlicht keinen Parkplatz gefunden und haben nach einer elenden Rumkurverei aufgegeben.  Unser Ziel ist dann ein Stellplatz in Karlskoga mit Blick auf den See. Wir sind überrascht, wie voll es ist, haben aber noch einen Platz bekommen.  Hier auf dem Bild ist es noch trocken, d...

05.08. nach Eskilstuna

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Nach drei Tagen mit Ingas Familie trennen sich unsere Wege wieder. Es kommt uns sehr ruhig vor ohne die Enkel.  Wir schauen uns kurz das Schloss in  Strömsholm an bzw umwandeln es - hier wird erst viel später geöffnet.   Danach ein kleines Stück Autobahn und dann 30 km nach Süden.  Eine schöne Strecke, während der auch der Mälarsee überquert wird. Am anderen Ufer dann Strangnäs, ein quirliger, netter Ort mit einer interessanten Domanlage, Altstadt,  Hafen etc. Qwarn (Mühle)  Nur der Wohnmobilstellplatz ist laut und nicht besonders attraktiv,  deshalb fahren wir noch ein Stück weiter bis Eskilstuna. Dort übernachten wir auf einem Campingplatz am Zoo.