29.06. nach Salsnes


Morgens ist es grau, leichter Regen. Gut, dass wir gestern einen Bummel durch Trondheim gemacht haben. Wir wollen jetzt näher an die Küste, um dann den "Nationalen Touristenweg Helgeland" zu befahren. Zunächst müssen wir aus der "Großstadt" raus - es ist tatsächlich relativ viel Verkehr. Wir kommen an großen Baustellen vorbei, offenbar soll die E6 verbreitert werden, ein neuer Tunnel wird auch gebaut. 
Große Teile der E6 (und viele andere Straßen) sind mautpflichtig - im Ablauf ist das ganz einfach, denn wir haben den "skyttel pass", einen kleinen Transponder, der vorn an der Frontscheibe klebt. Der registriert alles (auch wenn wir mit der Fähre fahren) und in der Regel können wir abends schon sehen, was uns in Rechnung gestellt wird. Praktisch.


In Namsos (ein zur Abwechslung mal komplett schmuckloser Ort mit Einkaufsmöglichkeiten) machen wir eine Pause - Kaffee und Kuchen am frühen Nachmittag ist schon fast ein Ritual. Dann geht es nur noch kurz weiter, nach einer halben Stunde über lauter kleine (hier noch baumbewachsene) Inseln sind wir in Salsnes, einer Ansammlung weniger Häuser und einem kleinen Sportboothafen, an dem einige Stellplätze für Wohnmobile angelegt sind.


Nix los, genau wie wir es mögen!
Der Nachbar hat gerade einen großen Lachs geangelt, was Jens veranlasst, auch noch mal sein Glück zu versuchen ... Zum Abendbrot gibt es nun aber doch Bratkartoffeln ;-)

Und das erste Rentier dieser Reise haben wir auch gesehen - seltsamerweise auf einer der Inseln, wo das gar nicht zu erwarten war. Das Foto ist alles andere als gut - Jens Kommentar: "Das könnte auch ein Wolf sein!" Ich vertraue darauf, dass Ihr das Geweih entdeckt 😀


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