30.06. nach Brönnöysund
Nachts hat es etwas geregnet, am Morgen nieselt es. Während wir zur nächsten Fähre fahren, wechseln sich trockene und feuchte Phasen immer wieder ab. Zwei Mal benutzen wir heute eine Fähre, das Übersetzen dauert einmal 30 Minuten (Lund-Holfnes) und einmal 20 Minuten (Solstad-Vennesund). Warten müssen wir in der Regel nur ein paar Minuten, meist sind zwei Schiffe in entgegengesetzte Richtungen unterwegs.
Die Landschaft hat sich in den letzten Tagen sehr verändert - wir fahren nicht mehr an den riesigen Fjorden im Inland entlang, sondern dauernd über größere und kleinere Brücken von einer Insel zur nächsten.
Unser Ziel heute: Brönnöysund (natürlich eigentlich mit dem Strich durchs o geschrieben, aber ich bin zu faul, um jetzt noch nach der entsprechenden Schriftart zu suchen ...) und dort dann der "Torghatten", der große Fels mit dem Loch in der Mitte, durch das man einen herrlichen Blick auf die vorgelagerten Inseln hat. Zu Beginn unserer Wanderung (ging ganz schön steil nach oben) hatte der Himmel ein Einsehen und es wurde trocken - so blieb es die ganze Zeit. Gut so, denn es ging über viele Steine und ein Geröllfeld, das vermutlich sonst ganz schön rutschig gewesen wäre.
Der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt - die Aussicht war wirklich schön!
Hinterher haben wir uns auf dem Wohnmobilstellplatz in Brönnöysund eingerichtet - am Wasser mit Blick auf das kleine Terminal, an dem wir vor ein paar Jahren mit dem Hurtigrutenschiff angelegt hatten. Eigentlich wollten wir noch einen Gang in den Ort machen, aber gleich nach unserer Ankunft hat es angefangen stark zu regnen - ein Ende ist nicht abzusehen. Also machen wir es uns drinnen gemütlich.
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