10.07. nach Svensby

 Schon beim Aufwachen strahlt die Sonne vom Himmel. Es ist noch frisch, aber absehbar, dass es ein herrlicher Tag wird. Wir frühstücken und absolvieren das "Morgenprogramm", das aus Entsorgung Toilette des Wohnmobils und bei Bedarf Wasser tanken und Wasser ablassen besteht. Dann geht es los - bis Tromsö sollen es 55 km sein - das dauert auf den Straßen hier etwas über eine Stunde. Allerdings nur dann, wenn man die Schilder ordentlich liest und merkt, dass es eine Straßensperrung gibt. Gelesen ja, aber nicht auf uns bezogen - ein Fehler, denn nach 13 km geht es nicht weiter. Also umkehren und dann andersherum um den Berg nach Tromsö fahren, die Strecke ist länger ... und zieht sich. Irgendwann sind wir dann doch da: die Insel, auf der die Innenstadt liegt, ist untertunnelt und wir kommen über einen unterirdischen Kreisverkehr auf den angepeilten Parkplatz am Hafen. 

Eine nette trubelige Innenstadt mit vielen Museen, aber für letztere ist das Wetter viel zu schön.

 

Nach einem Rundgang fahren wir zum "Hausberg" Fjellheisen und lassen uns von der Seilbahn nach oben bringen. Der Ausblick auf Tromsö ist spektakulär. 

Runter geht es zu Fuß: Es gibt eine Treppe (wieder eine von Sherpas gebaute) mit 1.200 Stufen (und noch ein Stück einfach so bergab), die nehmen wir. Alle hundert Stufen ist die verbleibende Stufenmenge eingemeißelt, vor allem eine Motivation für diejenigen, die den Berg "andersrum" (also von unten nach oben) begehen.

 Wie auf all unseren Wanderungen treffen wir auch hier auf Leute, die rauf oder runter joggen und sich zum Teil noch zusätzliche Gewichte aufladen. Verrückt!

Schließlich fahren wir noch ein Stück suchen einen Platz für die Nacht. Wieder wird es ein kleiner Campingplatz mit Gästen aus vielen verschiedenen Ländern. Die meisten sind wie wir: Gern ein Klönschnack, aber ansonsten kein ausgeprägtes "Camper Social Life" ;-)


Morgen geht es weiter Richtung Norden.

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