2.07. zum Svartisen-Gletscher
Bevor ich von heute berichte, bleiben noch zwei Nachträge von gestern.
Auf dem Weg haben wir in der Nähe von Tjötta einen Soldatenfriedhof angeschaut, der für sowjetische Kriegsgefangene errichtet wurde. Diese wurden von den Deutschen für Bergwerks- und Stellungsarbeiten eingesetzt. Viele verloren dabei ihr Leben.
Am Abend entschlossen wir uns, doch mal nach einer Buchung der Fähre auf die Lofoten zu schauen, von Bodö nach Moskenes. Es stellte sich heraus, dass in den nächsten beiden Tagen nur noch Abfahrtszeiten um 5:30 oder 22:30 zu bekommen waren. Deshalb haben wir unsere Überfahrt um einen Tag verschoben, jetzt Mittwoch mittags.
Nach einer trockenen Nacht bei bester Aussicht machten wir uns auf den Weg zum Engabreen, einem Ausläufer des Svartisen.
Wieder waren 2 Fähren zu bewältigen, von Kilboghamn nach Jegtvika, von Agskardet nach Esöya, auf ersterer haben wir den Polarkreis überquert.
Der Parkplatz, an dem das Boot zur Gletscherzunge übersetzt, war knüppelvoll, 1 km weiter gibt es einen Platz an einem Infocenter, dort das Auto abgestellt, Wanderschuhe angezogen und zum Schiff zurückgeeilt, um nach kurzer Überfahrt wenigstens den Weg bis zum Café mit Blick auf die Gletscherzunge zu machen. Zum Glück waren die Gäste des Hurtigrutenschiffes, das in der Bucht geankert hat, gerade mehrheitlich auf dem Rückweg, so dass wir den Gletscher in Ruhe auf uns wirken lassen konnten.
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