21.07. nach Kukkola
Der Tag startet wieder mit Regen, mal mehr, mal weniger. Wir lassen uns Zeit mit dem Frühstück, fahren erst gegen 11 Uhr los, Richtung Pajala. Laut Karte ein größerer Ort - da müsste es für Regentage doch eigentlich etwas Beschäftigung geben? Es stellt sich heraus, dass die Karte zwar die Bedeutung des Ortes für die Region wiedergibt, allerdings nichts über die Größe (insbesondere in Einwohner:innen) aussagt. Immerhin schauen wir uns die schöne Kirche an und später eine weitere unterwegs. Die eine luftig, hell und eher schlicht, die andere kleiner und barock in der Innengestaltung und einem separaten Glockenturm.
Wir übernachten heute auf einem Campingplatz in Kukkolaforsen, bei den Stromschnellen des Tarneälv. Hier wird traditionell (und immer noch) mit dem Kescher gefischt - die Fische (Felchen) sind auf dem Weg zu ihren Brutstätten flussaufwärts (so wie der Lachs das auch macht), müssen unterwegs rasten und sind dann leichter zu fangen. In den nächsten Tagen fängt die Hauptzeit dafür an - bis zu 1.000 Fische am Tag werden dann gekeschert. Fürs Abendbrot haben wir zwar keinen selbst gefangen, aber uns einen geräucherten gekauft.




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