25.07. nach Byske bzw. Furuögrund

Die Sonne scheint, als wir aufwachen - das motiviert. 

Der kleine Sportboothafen von Luleå, wo wir stehen, hat TOP-Sanitäranlagen (inkl. Saunen), modern, sauber, großzügig. Findet man in der Form nicht oft.

Wir machen uns schon gegen 10 Uhr auf den Weg Richtung Piteå. Auch hier gibt es eine alte Kirchstadt, wie in vielen Städten in Schweden. 



So ein kleines Dorf war dann der Mittelpunkt einer riesigen Gemeinde, wobei riesig sich in dem Zusammenhang auf die Fläche bezieht und nicht so sehr auf die Anzahl der Gemeindemitglieder. Wir schauen kurz vorbei - hübsch, aber nur sehr wenige Besucher. 




In die Innenstadt von Piteå wollen wir auch noch und stellen fest, dass auch die beste Vorbereitung (wie fahren wir rein und wo können wir parken) nix nutzt, wenn die Hauptstraße und eine ganze Reihe von Nebenstraßen wegen eines riesigen Stadtfestes gesperrt sind. Immerhin sind Umleitungen ausgeschildert und ein Parkplatz findet sich auch. Pitea ist an sich sehr hübsch, viele Parks, eine Fußgängerzone. Das eben erwähnte Stadtfest befindet sich im Abbau und wir sind erstaunt, dass es sich offenbar wirklich in der kompletten Innenstadt ausgedehnt hatte. Man stelle sich das mal zu Hause vor: Die Mönkebergstraße, der Rathausmarkt und alle angrenzenden Straßen gesperrt und voller Fahrgeschäfte und Attraktionen?

Besonders gefallen hat mir der "Kunstpark", ein kleiner Park mit Skulpturen unterschiedlichster Art, die das Thema "Meer" gemeinsam haben.



Unser nächster Stop ist eine Touri-Info an der E4 - seit vielen Jahren gibt es dort eine kleine Ausstellung mit Gegenständen, Platten, Zeitschriften aus den 60er Jahren. Jens und ich können uns an das eine oder andere aus unseren Familien erinnern. 
Das Beste hier ist aber: Auf einem schön angelegten kleinen Weg kann man unter der E4 auf die andere Straßenseite ans Meer gelangen. Dort ist "Uwes Rökeri" und "Beas Restaurang": Bei Bea kann man köstliche Gerichte mit geräuchertem Fisch bekommen und wir stellen uns an der langen Schlange an. Das Essen ist frisch, macht optisch was her (das Auge isst doch mit) und ist SEHR lecker.



Frisch gestärkt fahren wir noch zu einem "Laksobservatorium" an einem wilden Fluß, haben allerdings kein Glück: Kein einziger Fisch nimmt die Fischtreppe, die man über Fenster beobachten kann. Dann eben nicht!

Unseren Platz für die Nacht finden wir im kleinen Bootshafen von Furuögrund und - einige Plätze eines etwas heruntergekommenen Campingplatzes werden an Wohnmobile vermietet. Ich mache noch einen größeren Spaziergang (tolle Blaubeerstelle gefunden), während Jens die Drohne mal wieder steigen lässt.





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