27.07. nochmal Åmsele

Schon gestern abend waren wir uns einig: wir bleiben einen weiteren Tag,  weil es uns so gut gefällt. Die Nacht ist ruhig, nur etwas Rauschen von den Stromschnellen. Wir frühstücken in aller Ruhe,  erledigen die Dinge des Alltags, kaufen in dem kleinen Lebensmittelladen Grillgut für den Abend und machen dann eine Wanderung. Es geht auf gut begehbaren Wegen hauptsächlich durch den Wald. Wir nutzen unser "Anti-Mück", aber alles ist gut auszuhalten. Natürlich gehört zur Wahrheit auch,  dass wir uns verlaufen haben,  weil wir an einer Stelle nicht gut aufgepasst haben. Führt dazu,  dass wir unsere Route ändern müssen. Nicht schlimm,  wir sind trotzdem stolz auf die immerhin zwölf gewanderten Kilometer.

Blaubeeren gibt es im Überfluss und auch Pilze 🍄 sind zu finden. Jens nimmt einen besonders schönen und großen mit,  obwohl wir keine Ahnung haben. 


Aber Jens fragt einfach den Münchner,  der auch auf dem Camping steht- nach dem Motto "Ein Bayer kennt sich mit Schwammerl bestimmt aus ". Der meint, unser Pilz ist auf jeden Fall essbar und die Kollegin meiner Tochter Julika (Ferndiagnose per WhatsApp) ist ganz seiner Meinung. Wir haben unseren Fund also in Scheiben geschnitten und mit dem Fleisch gegrillt. Es geht uns gut 😉

Ach ja: nach der Wanderung hat Jens tatsächlich ein Bad im Fluss genommen. 

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