3.07. Nach Naustholmen Camping
Heute wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen und zum Nachmittag schon auf einem Campingplatz sein. Dort wollen wir Marit und Bernd Pufahl treffen, SPD-Mitglieder aus Hamburg, die von Norden nach Süden unterwegs sind und mit denen wir über Facebook in Kontakt sind.
Am Morgen ist es zunächst bewölkt und wir lassen uns Zeit mit dem Aufbruch. Auf der Fahrt sehen wir weitere Gletscher und passieren viele Tunnel - zu dumm, dass wir nicht mitgerechnet haben, wie viele das insgesamt bisher waren und vor allem wie viele Kilometer! Es gibt sie jedenfalls in jeder Länge, jeder Breite und jedem Zustand (alt/neu, betonverkleidet/original felsig/mit seltsamen dicken Matten bespannt, was vermutlich das Geröll aufhalten soll).
Wieder viele schöne Rastplätze und Erinnerungen an die Besatzungszeit im zweiten Weltkrieg, das spielt hier eine große Rolle. Der Schwertfisch weist in die Richtung, in der ein U-Boot gesunken ist, weil es von den Deutschen bombardiert wurde.
Den kleinen Campingplatz zu finden, den die Pufahls uns empfohlen haben, ist gar nicht so einfach. Hinweise an der Straße gibt es nicht, aber wir haben die Koordinaten, also kommen wir schließlich an. Alles ganz familiär, nur wenige Gäste, aber schön am Wasser gelegen. Der Besitzer schenkt uns eine ordentliche Portion Fisch. Wir schnacken ordentlich mit Marit und Bernd und lassen uns jede Menge Tipps für die Lofoten geben, wo die beiden gerade herkommen.
Dunkel wird es hier nicht mehr - nachts werde ich ein paar Mal wach und jedes Mal scheint die Sonne!
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